Magyar Media Net

ujdonságok, aktualitások, információk

Alapszabályunk

MAGYAR MÉDIA NET

V e r e i n   –     E g y e s ü l e t

zur Förderung ungarischer Kultur in Deutschland – a németországi magyar kultúra fejlesztéséért

S A T Z U N G

Magyar Média Net e.V., Verein zur Förderung ungarischer Kultur in Deutschland

Stand: 10. September 2009

1.  NAME, SITZ UND GESCHÄFTSJAHR

1.1. Der Verein führt den Namen: „Magyar Média Net e.V., Verein zur Förderung ungarischer Kultur in Deutschland“
1.2. Der Verein hat seinen Sitz in Frankfurt am Main.
1.3. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main eingetragen.
1.4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

2.  ZWECK UND AUFGABE DES VEREINS

2.1. Verbreitung ungarischer Kulturerzeugnisse, insbesondere für die Förderung der europäischen Integration.
2.2. Aufbau, Unterhalt und kontinuierliche Pflege der Internet Homepage „www.magyar-media.net“ als Träger für Inhalte gemäß § 2.1.
2.3. Organisation und Unterstützung von Kulturereignissen mit ungarischen Kulturschaffenden wie z. B. Lesungen, Theateraufführungen, internationale Volksfeste und Ausstellungen.
2.4. Sicherung der finanziellen Grundlagen der im § 2 Abs. 1, 2, 3 genannten Aufgaben und Projekte durch Antragstellung finanzieller Unterstützung bei geeigneten Stellen und Spendenaufrufe, sowie Hilfeleistung bei der Durchführung der Projekte und Abrechnung gegenüber den Geldgebern.
2.5. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.Der Magyar Média Net e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
2.6. Die gemeinnützige Zielsetzung des Vereins schließt jegliche parteipolitische Tätigkeit aus und ist überkonfessionell.

3.  ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT

3.1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person sowie Körperschaft werden.
3.2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist eine schriftliche Empfehlung eines Mitgliedes sowie ein schriftlicher Aufnahmeantrag, die an den Vorstand gerichtet werden müssen.
3.3. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Bei Ablehnung des Antrages ist er verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
3.4. Gegen die Ablehnung kann der Antragsteller Berufung bei der Mitglieder-versammlung einlegen, die dann endgültig entscheidet.

4.  BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

4.1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss.
4.2. Der freiwillige Austritt erfolgt mit einer Frist von mindestens vier Wochen zum Monatsende durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
4.3. Vorausbezahlte Beiträge und etwaige Geschenke an den Verein bleiben Eigentum des Vereins.
4.4. Vereinseigentum und zur Verfügung gestellte Unterlagen sind unverzüglich an den Vorstand zurückzugeben.
4.5. Ein Mitglied kann aus wichtigem Grund aus dem Verein ausgeschlossen werden. Zu den wichtigen Gründen zählen insbesondere:            a) wiederholte Verstöße gegen die Vereinssatzung,            b) unehrenhaftes oder vereinsschädigendes Verhalten.Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Mitgliedes. Gegen den Ausschluss kann das Mitglied binnen 4 Wochen nach Bekanntgabe Berufung bei der Mitgliederversammlung einlegen, die dann endgültig entscheidet.

5.  ORGANE DES VEREINS

5.1. Organe des Vereins sind- die Mitgliederversammlung- der Vorstand- die Rechnungsprüfer
5.2. Die Aufgaben der Organe gehen aus dieser Satzung hervor. Die Übernahme oder Beeinträchtigung von Rechten und Pflichten eines Organs durch ein anderes Organ ist nicht zulässig.

6.  DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

6.1. Die Mitglieder werden einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung einberufen.
6.2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand auf Verlangen von mindestens einem Viertel der Vereinsmitglieder oder auf Verlangen von drei Vorstandsmitgliedern einzuberufen.
6.3. Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand schriftlich mit einer Frist von mindestens 2 Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Im Falle einer beabsichtigten Satzungsänderung ist deren Wortlaut in der Einladung mitzuteilen.
6.4. Anträge zur ordentlichen Mitgliederversammlung sind eine Woche vor der Versammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.
6.5. Über Anträge, die nicht auf der Tagesordnung sind, kann die Mitgliederversammlung nur dann beschließen, wenn sich die Mehrheit dafür ausspricht. Solche Anträge können sich nicht auf Satzungsänderungen und Auflösung des Vereines beziehen.
6.6. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden geleitet. Bei ihrer Verhinderung wird ein Versammlungsleiter gewählt.
6.7. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:- nimmt die Berichte des Vorstandes und der Rechnungsprüfer entgegen, kann darüber beraten und beschließen- beschließt über die Entlastung des Vorstandes- wählt in jeweils getrennten Wahlgängen den Vorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden, den Kassenwart, den Schriftführer und danach gemeinsam die weiteren Vorstandsmitglieder.

– wählt die Rechnungsprüfer

– berät und genehmigt die Jahresabrechnung für das zurückliegende Geschäftsjahr sowie die Projektplanung für das nächste Geschäftsjahr

– beschließt über Mitgliedsbeiträge

– berät und beschließt nach Berufung über den Ausschluss von Mitgliedern

– beschließt über Satzungsänderungen

– beschließt über die Auflösung des Vereins

6.8. Die Mitgliederversammlung ist nur beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend sind. Die Beschlussfähigkeit muss auf Antrag vom Versammlungsleiter geprüft werden, der ggf. die Beschlussunfähigkeit festzustellen und die Versammlung aufzuheben hat.
6.9. Im Falle einer Aufhebung muss der Vorstand binnen 4 Wochen eine neue Mitgliederversammlung zur Erledigung derselben Tagesordnung einberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig ist.
6.10. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der vertretenen Stimmen gefasst. Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins bedürfen der Dreiviertel-Mehrheit der vertretenen Stimmen. Die Art der Wahl, geheim oder per Zuruf, bestimmt die Versammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.
6.11. Bei der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied mit Vollendung des 16. Lebensjahres eine Stimme. Jedes Mitglied kann durch ein anderes Mitglied vertreten werden, wenn die Vertretungsbefugnis schriftlich nachgewiesen wird. Jedoch darf kein Mitglied mehr als ein Mitglied vertreten.
6.12. Juristische Personen und Körperschaften üben das Stimmrecht durch eines ihrer Vorstandsmitglieder oder durch eines von ihrem Vorstand schriftlich bevollmächtigtes Mitglied aus. Auch sie haben nur eine Stimme.
6.13. Wählbar ist jedes stimmberechtigte Mitglied in Abwesenheit, sofern eine schriftliche Bereitwilligkeitserklärung zu dem Zeitpunkt der Wahl der Versammlung vorliegt.
6.14. Auf Antrag eines Mitgliedes kann einem Rechnungsprüfer, einem Mitglied des Vorstandes oder dem ganzen Organ das Misstrauen ausgesprochen werden, sofern mehr als zwei Drittel der anwesenden Mitglieder dem Antrag zustimmen. Die Personen der Organe oder die Organe selbst haben daraufhin ihre Ämter sofort niederzulegen. In diesem Falle ist binnen 4 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, auf der die Organe durch Wahl zu ersetzen sind.
6.15. Falls der gesamte Vorstand zurücktritt und die Mitgliederversammlung in diesem Fall nicht anders beschließt, übernimmt ein Wahlausschuss für diesen Zeitraum von 4 Wochen kommissarisch die Leitung der Geschäfte.

7.  DER VORSTAND

7.1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem Schriftführer und mindestens 3 höchstens 5 weiteren gewählten Mitgliedern.
7.2. Die Mitglieder des Vorstandes werden in geheimer Wahl mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgerechnet.
7.3. Die Amtsdauer der gewählten Vorstandsmitglieder beträgt 4 Jahre und währt bis zur Neuwahl. Wiederwahl ist zulässig. Wählbar ist jedes natürliche, volljährige Mitglied. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so nehmen die Vorstandsmitglieder für den Rest der Amtszeit eine Ergänzungswahl vor.
7.4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. In eiligen Fällen kann eine Abstimmung im Umlaufverfahren vorgenommen werden.
7.5. Der Vorstand wählt aus seiner Reihe den Kassenwart, der die Kasse und Buchhaltung übernimmt, sowie die Jahresabrechnung vor der ordentlichen Mitgliederversammlung erstellt.
7.6. Die Arbeit des Vorstandes besteht in der Wahrnehmung der Leitung und Geschäftsführung im Sinne der Satzung.
7.7. Vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Jede/r alleine ist vertretungsberechtigt.
7.8. Der Vorstand kann Verpflichtungen für den Verein nur mit Beschränkung auf das Vereinsvermögen wahrnehmen.
7.9. Je Geschäftsjahr soll mindestens eine Vorstandssitzung stattfinden.
7.10. Für spezielle Arbeitsgebiete oder besondere Aufgaben der Vereinstätigkeit kann der Vorstand Ausschüsse oder Arbeitsgemeinschaften bilden, die nach seinen Weisungen bzw. Anregungen arbeiten. In diese Gremien kann der Vorstand auch Nichtmitglieder berufen.

8. RECHNUNGSPRÜFER

8.1. Die Mitgliederversammlung wählt mit der einfachen Mehrheit der Stimmen zwei Rechnungsprüfer für 4 Jahre. Sie können durch Akklamation gewählt werden. Diese gehören dem Vorstand nicht an. Ihre Wiederwahl ist zulässig.
8.2. Die Rechnungsprüfer haben die gesamte Finanzlage und Kassenführung des vergangenen Kalenderjahres zu prüfen und ihre Erkenntnisse in einem schriftlichen Bericht rechtzeitig dem Vorstand vorzulegen. Der Bericht wird auf der Mitgliederversammlung vorgetragen.

9. MITGLIEDSBEITRÄGE UND FINANZIERUNG DES VEREINS

9.1. Die finanziellen Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben erhält der Verein:- durch freiwillige Beiträge und Geldspenden- durch Erträge aus Sammlungen und Veranstaltungen-         durch sonstige Zuwendungen.
9.2. Finanzielle Unterstützung Dritter kann nur nach Vorstandsbeschluss angestrebt und angenommen werden. Im Jahresbericht müssen diese Beträge gesondert ausgewiesen werden.

10.  HAFTUNG

10.1. Der Verein haftet für alle Verbindlichkeiten nur mit dem Vereinsvermögen.
10.2. Eine Nachschusspflicht der Mitglieder ist ausgeschlossen.

11.  NIEDERSCHRIFT

11.1. Über alle Versammlungen und Beschlüsse der Organe des Vereins ist eine vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer unterzeichnete Niederschrift zu fertigen.

12.  AUFLÖSUNG DES VEREINES ODER WEGFALL STEUERBEGÜNSTIGTER

ZWECKE

12.1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitgliedern beschlossen werden. Die Liquidation wird vom Vorstand durchgeführt. Nach Tilgung der Verbindlichkeiten geht das gesamte bewegliche und unbewegliche Vermögen auf die Ungarische katholische Gemeinde Frankfurt/Main über, die es unmittelbar und ausschließlich im Sinne des § 2 dieser Satzung zu verwenden hat.
12.2. Auch bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke geht das gesamte bewegliche und unbewegliche Vermögen des Vereins nach Tilgung aller Verbindlichkeiten auf die Ungarische katholische Gemeinde Frankfurt/Main über, die es unmittelbar und ausschließlich im Sinne des § 2 dieser Satzung zu verwenden hat.

13.  EINTRAGUNG IN DAS VEREINSREGISTER

Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Frankfurt/Main einzutragen.

14.  SATZUNGSBESCHLUSS

Diese Satzung wurde von den Mitgliedern bei der Gründungsversammlung am 10. September 2009 in Frankfurt am Main beschlossen und angenommen.

Frankfurt am Main, den 10. September 2009

Reklámok
%d blogger ezt kedveli: